Neun Spieler konnte Coach Tobias Bender aufbieten, drei davon konnten in der Woche allerdings nur eingeschränkt bis gar nicht trainieren. Zudem fehlte Topscorer Max Bartylak weiterhin, genau wie Gabriel Noyal. So gingen Jasper Hegele, Tim Scherer, Louis Sutor, Ezra Hennig und Felix Meyer in das Duell gegen die 2008er aus Frankfurt.
Nachdem Jamie Edoka für Frankfurt eröffnete, zog Lou Sutor ebenfalls von der Dreierlinie nach. Doch den zweiten Dreier der Mainstädter konnten die Gastgeber nicht kontern. Stattdessen legte Kventin Kostan nach und Jamie Edoka baute den Frankfurt Vorsprung aus. Erst Jasper Hegele konnte den 0:11-Lauf stoppen, sein Layup unterbrach die Drangphase der Gäste aber nur. Die Gießener kamen überhaupt nicht im Spiel an, spielten ohne Druck und warfen vor allem schwierige Würfe. Als es bereits 5:18 stand, zog Lou Sutor mit Entschlossenheit zum Korb und vollendete ein Dreipunktspiel. Aber wieder war es Jamie Edoka, der mit einem Dunk die Führung des Skyliners-Unterbaus erhöhte. So ging es mit 9:26 in die erste Viertelpause.
Die 20% Wurfquote aus dem Feld konnten die BBA-Jungs nicht verbessern. Immerhin stoppten sie den Frankfurter Offensivdrang ein wenig, auch wenn ihr Topscorer Jamie Edoka den nächsten Dunk nachlegte. Das Team aus der Bankenmetropole setzte sich auch deshalb ab, weil die Gießener nur einen von sechs Freiwürfen trafen. Der Rückstand überschritt so die 20 Punkte-Marke und da aus dem Feld auch keine Würfe fielen, stand es nach 17 Minuten bereits 10:40. Lou Sutor verwandelte nun zwei von zwei von der Linie und Gustav Haas setzte von der Dreierlinie den ersten Akzent, sodass die Jung-46ers bis zur Halbzeit noch etwas auf 18:42 verkürzten.
Lou Sutor machte zu Beginn der zweiten Halbzeit dort weiter, wo er aufgehört hatte. Mit vier weiteren Zählern rückte er den Abstand wieder an die 20 Punkte-Marke. Auch Jasper Hegele erwachte und lötete zwei Dreier in die Reuse. Als Gustav Haas seinen zweiten Dreier des Abends traf, leuchtete wieder ein freundlicheres 35:49 von der Anzeigetafel. Doch erneut waren es vergebene Freiwürfe, die das dranbleiben verhinderten. Frankfurt baute den Vorsprung ohne zu glänzen wieder etwas aus und es ging mit 35:58 ins letzte Viertel.
Der Start ins Schlussviertel begann mit einem Dreier von Tim Scherer, aber erst Gustav Haas Dreier zum 45:62 brachte den Gießener Express zum Laufen. Jetzt spielten die Jungs den Basketball, den die Coaches sehen wollen. Der Guard fand in der Folge weitere Möglichkeiten zu scoren, sei es von der Freiwurflinie oder per Layup. Mit seinem Dreier zum 53:62 sank der Rückstand erstmals seit dem ersten Viertel wieder in den einstelligen Bereich. Neun der elf Punkte in Serie kamen von ihm. Doch die in Schwung gekommene Offensive verhedderte sich in den nächsten Sequenzen wieder in schwierige Abschlüsse und auf der anderen Seite machten die Frankfurter sechs Punkte. So blieb den Lahnstädtern nur noch Ergebniskosmetik zum 58:68-Endstand.
ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers: Cayden Lenz, Daniel Wappelhorst (2), Ezra Hennig, Felix Meyer (3), Gustav Haas (17), Jasper Hegele (12), Louis Sutor (18, 5 Assists, 7 Steals), Ole Thormeier (1), Tim Scherer (5)
Nächstes Spiel:
Sonntag, 11. Dezember 2022, 11:00 Uhr
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