Bonn/Rhöndorf hat den längeren Atem
30. Oktober 2023
Fast wäre es der dritte Sieg in Serie für die JBBL der ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers geworden. Am Samstag kam das Team Bonn/Rhöndorf in den letzten zwei Minuten aber nochmal zum Ausgleich und am Ende stand es 96:105 nach Verlängerung. Angeführt wurden die Mittelhessen erneut von Louis Sutor, der 32 Punkte und 12 Rebounds markierte.

Das Spiel begann mit einer für den weiteren Spielverlauf typischen Sequenz. Während Ezra Hennig für die Gastgeber von der Freiwurflinie traf, war es Leonard Franzen im Gegenzug nach einem Offensivrebound.  Ein erster kleiner BBA-Lauf zum 14:9 verschaffte den Gastgebern etwas Luft. Mit vier Punkten, einem Steal, einem Block und einem Assist maßgeblich daran beteiligt war Louis Sutor. Während bei Bonn nun Malik Idbihi übernahm, waren es auf Gastgeber-Seite Ezra Hennig und Max Bartylak. Erst nach dem 21:16 verloren die Gießener etwas Kontrolle über das Spielgerät und so war es erneut der Bonner Bundesjugendlagerteilnehmer, der fast im Alleingang die Gäste zur 23:25-Führung nach dem ersten Viertel brachte.

In der Folge bewahrheitete sich, dass Basketball ein Spiel der Läufe ist. Mit einem Dreier von Jordan Lockhart konterten die Lahnstädter noch den ersten Distanztreffer von Gabriel Schröer, aber Bonn setzte sich angeführt von Point Guard Remi Völkers auf 33:28 ab. Ezra Hennig und erneut Louis Sutor brachten die Akademie aber in zwei Etappen wieder auf 34:37 heran. Als die Rheinländer Ballverluste ausnutzten und sich auf 34:43 entfernten, war es nach einer Wysocki-Auszeit Pascal Borgreffe, der an der Freiwurflinie zur Aufholjagd bließ. Mit aggressiver Verteidigung erzielte die BBA 9 Punkte in Serie und ebnete den Weg für den 47:49-Halbzeitstand.

Gabriel Schröer ließ die Rheinländer durch einen Dreier direkt wieder etwas davonziehen. Doch das 51:56 war ein Weckruf für die Gießener, die nun wieder intensiver verteidigten und mit viel Zug den Korb attackierten. Insgesamt 13 Punkte markierte Louis Sutor alleine im dritten Viertel und sorgte so zunächst für die knappe 59:56-Führung. Die Lahnstädter spielten ihre individuellen Stärken aus und zwangen Bonn immer wieder zu Ballverlusten. Allerdings ließ das Team von Christoph Wysocki einige Freiwürfe liegen, sodass es nach 30 Minuten mit 73:67 in die Viertelpause ging.

Die Jung-46ers kamen erneut mit viel Power zurück aufs Feld und bauten ihren Vorsprung mit Ballgewinnen und harten Drives zum Korb auf 81:67 aus. Bonns ersten Konter, beantwortete Ezra Hennig mit seinem sechsten Punkt im Schlussviertel nach nicht mal drei Minuten. Er verhinderte damit aber nicht, dass das Team von ex BBA-Coach Max Becker einen Run zum 83:78 hinlegte. Als Lou Sutor und Jordan Lockhart im Zusammenspiel die Führung wieder auf 89:80 erhöhten, schien der Ansturm abgewendet. In die letzten 96 Sekunden gingen die Gastgeber dann auch immer noch mit einem 91:83. Aber schnelle Ballverluste und Abstimmungsprobleme in der Verteidigung brachten Bonn 14 Sekunden vor dem Ende zum 93:93-Ausgleich. Ein Layup von Ezra Hennig und Tipp-In von Pascal Borgreffe fanden im letzten Angriff nicht mehr den Weg zum Gamewinner, sodass es in Overtime ging.

Die Gäste, die mit Foulproblemen zu kämpfen hatten und beide Center nicht mehr im Spiel hatten, kamen über Freiwürfe als erste auf die Anzeigetafel. Im Gegenzug fehlte den BBA-Jungs etwas Glück im Abschluss nach dem harten Kampf. So legte Remi Völkers mit dem 93:96 nach und da auch hier die Antwort ausblieb erhöhte Samuel Ossey um zwei weitere Zähler. Zwar legte Louis Sutor nochmal zwei Freiwürfe dagegen, aber Bonn war nun abgezockt und Malik Idbihi führte sein Team über die 100 und damit zum 96:105-Auswärtssieg. Die Becker-Jungs rücken damit an den Jung-46ers in der Tabelle vorbei, die in der kommenden Woche zu den sieglosen ART Giants Düsseldorf reisen.

ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers: Adrian Aljija, Elias Genius 5, Ezra Hennig 19, Gustav Haas 2, Jordan Lockhart 11, Louis Schiettinger, Louis Sutor 32 (12 Rebounds, 4 Steals), Malte Arnold, Max Bartylak 17, Pascal Borgreffe 9 (12 Rebounds, 6 Assists, 4 Steals), Theo Schicktanz 6, Theo Weinrich

David Sann

Foto: Nico Genslein

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