In Fellbach gefordert – Nächster Top-Gegner
29. September 2022

Der nächste schwäbische Gegner, der nächste starke Gegner. Die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers reisen am Sonntag nach Fellbach, wo das Spiel bei den Flashers um 17:30 Uhr startet. Die Gastgeber haben in dieser Saison noch eine weiße Weste.

Die Laune bei den Regionalliga-Jungs ist gut, daran änderte auch die Niederlage gegen Ulm bei der Heimpremiere letzte Woche nichts. Die NBBL-Doppellizenzspieler konnten sich einen Tag später im Testspiel in Würzburg ein Erfolgserlebnis abholen und Power Forward Christian Mann wurde für den Auftaktlehrgang des DBBs im3x3-Bereich nominiert. Am Wochenende richtet sich der Fokus dagegen wieder auf die Regionalliga.

Die Fellbach Flashers rangieren nach zwei Spieltagen auf dem vierten Tabellenplatz und sind eins von fünf ungeschlagenen Teams. Dabei haben die Schwaben Erfahrung gegen hessische Gegner, zum Auftakt setzten sie sich gegen Lich mit 78:71 durch und eine Woche später gelang ein klarer 63:87-Sieg in Kronberg. Dabei kristallisiert sich Andreas Kronhardt als Topscorer heraus. Mit 15,5 Punkten zeigt sich, dass der Bigman nichts seiner Klasse eingebüsst hat. Neben einer Saison mit Crailsheim in der BBL, spielte der 33-Jährige mehrere Jahre in der ProA. Ebenfalls in diesem Sommer in die Stadt, die an Stuttgart grenzt, gewechselt ist Marin Marinov. Der 2,05m große Forward kommt aus Bulgarien und zeigt sich für 13 Punkte pro Spiel verantwortlich. Die beiden Innenspieler werden ergänzt durch den Amerikaner Andre Gillette, der ebenfalls unter dem Korb agiert und mit 11,5 Punkten zweistellig scort.

10,0 Punkte bringt dagegen Backcourt-Spieler Zaire Thompson pro Spiel ein. Der Guard ist bekannt aus seiner Ehinger Zeit in der ProA, wo er als sehr junger Spiler bereits Profierfahrung sammeln durfte. Nach einer Zeit am College spielte er für einige Vereine in der ProB und Regionalliga, wo er 2020 als Kapitän von Koblenz in die ProB aufstieg. Das Team aus Schwaben ist mit viel Erfahrung ausgestattet und kann zweifelsfrei als eines der Aufstiegsaspiranten angesehen werden. 

Daher sieht sich Trainer Ivi Piljanovic auch erneut in der Underdog-Rolle: „Wir sind noch in der Findungsphase. Wir haben es gegen Ulm nicht so verkehrt gemacht, hätten nur unsere guten Phasen noch konsequenter nutzen müssen. Wir zahlen noch Lehrgeld, auch weil die Jungs selten in dieser Besetzung trainieren können. Wir werden in Fellbach alles geben und wollen so lange es geht mithalten und dann gucken, ob die Überraschung möglich ist.“

Carl Chromik
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