Ludwigsburgs NBBL zu stark
21. November 2023
Die Porsche BBA Ludwigsburg war am Sonntag zu stark für die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers. Das siebte NBBL-Spiel der Saison endete mit 60:108 für die Schwaben. Dabei gewannen sie jedes Viertel deutlich.

Christian Mann glich die ersten Ludwigsburgpunkte aus, doch statt einer Führung durch Andrews-Freiwürfe, war es Dominic Mack, der mit seinen Punkten 3 und 4 die Gastgeber in Front brachte. Ludwigsburg legte erneut vor, aber David Sann und Till Heyne wussten zu kontern. Anderthalb punktlose Minuten der Gäste nutzten die Schwaben dann, um sich erstmals mit mehr als einer Possession abzusetzen. Till Heyne senkte dies zwar nochmal mit einem Technischen Freiwurf, aber Ludwigsburg erarbeitete sich in der Folge auch Bonuswürfe und setzte sich weiter ab. Sebastian Schwachhofer zeigte sich in dieser Phase als wichtiger Scorer und als Esli Edigin einen Dreier traf kratzte der Gießener Rückstand an der 10 Punkte-Marke, die Lukas Modic dann zum 23:12-Viertelstand ebenfalls per Dreier riss.

Silian Bonacker und Armin Durakovic gaben in er Anfangsphase des zweiten Viertels für Hoffnung, dass es nun eine Wendung geben könnte. Aber die Barockstädter setzten dem von der Dreierlinie eine Absage. Stanislav Hinkov und Travis Davis sorgten so zunächst für das 33:16, was Detwan Andrews ebenfalls mit einem Dreier für die BBA 46ers beantwortete. Aber rund zwei Minuten später traf das Duo erneut jeweils einmal von außen und es stand bereits 44:21. Zwar legte das Marburger Duo Jasper Hegele und Christian Mann Punkte auf, aber die Gastgeber powerten weiter durch das Viertel und Lukas Modic sorgte 1:50 vor der Halbzeit schon für einen Unterschied von 30 Punkten. Da bis zur Halbzeit nur noch ein Freiwurf sein Ziel fand, ging es mit 55:24 in die Kabinen.

Zwei Punkte von Christian Mann und ein Dreier von Till Heyne versprachen einen besseren Auftakt in die zweite Halbzeit, aber Ludwigsburg konterte mit neun Punkten in Serie. Das Gießener Duo, das bereits in der JBBL gemeinsam spielte, sorgte aber dafür, dass sich die Gastgeber nicht weiter absetzen konnten. In der Endphase des Viertels trafen dann auch Silian Bonacker und Max Bartylak für den 46ers-Nachwuchs. Kai Müsse setzte dann den Schlusspunkt auf das Viertel, das mit 78:44 endete.

Die Ludwigsburger legten mit ihrer unaufhörlichen Physis defensiv weiter viel Druck aufs Parkett und erlaubten so erst nach anderthalb Minuten die ersten Gießener Punkte durch einen Hegele-Dreier. Es war aber nur ein Strohfeuer und so traf Dominic Mack kurze Zeit später zum 89:49. Till Heyne schickte nochmal einen Dreier durch die schwäbische Reuse, was dafür sorgte, dass der Rückstand vier Minuten auf einem Niveau blieb. Doch mit einer Serie an Freiwürfen leiteten die Gastgeber ihren Endspurt ein, der von Marko Masic zum 108:60-Endstand gekrönt wurde.

Sherman Lockhart (Headcoach): „Ludwigsburg hat uns heute ganz klar die Grenzen aufgezeigt. Bis auf wenige Ausnahmen konnte keiner die Energie von Ludwigsburg matchen. Egal, wie sie rotiert haben, sie waren immer einen Schritt schneller und einen Schritt voraus. Wir wussten, dass mit Ludwigsburg eine Mannschaft wartet, die schnell und physisch spielt, sowie viel von außen wirft. Das haben sie heute nochmal unter Beweis gestellt. Sie haben sich im zweiten Viertel in einen Rausch gespielt. Sie haben alles getroffen und wenn sie mal nicht getroffen haben, haben sie die Rebounds dominiert. Bis auf kurze Phasen im dritten Viertel, waren wir nicht in der Lage dagegen zu halten. Das ist bitter. Mit so einer Klatsche in das wichtige Spiel nächste Woche zu gehen, ist nicht die einfachste Aufgabe.“

ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers: Armin Durakovic 2, Christian Mann 12, Dariusz Blank, David Sann 4, Detwan Andrews 3, Jasper Hegele 4, Kai Müsse 6, Karl Vändra 2, Max Bartylak 2, Silian Bonacker 3, Till Heyne 22

Carl Chromik

Foto: Nico Genslein

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