Knapp geschlagen – Beste Leistung im Derby
6. Februar 2022

Zwar zeigten die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers eine gute Leistung, am Ende reichte es im NBBL-Spiel gegen Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS aber um Haaresbreite nicht zum Sieg. Mit 67:69 unterlag das Team nach großem Kampf gegen den hessischen Rivalen. Gleich drei Spieler erreichten dabei ein Double-Double oder waren einen Punkt davon entfernt.

Die Gastgeber starteten am Samstagnachmittag mit Lennox Burghard, Detwan Andrews, Bardh Istrefi, Hannes Bergmann und Finn Döntgens und kamen durch ihren Center auch zu den ersten Punkten. Doch als nach Dusan Nikolic auch Bennet Schubert einen Dreier für die Gäste traf, sah es beim 4:9 nicht erfolgsversprechend aus. Doch vor allem auf die Spieler am Brett war in der Folge auf Gießener Seite Verlass. Immer wieder Finn Döntgens, aber auch Bardh Istrefi, Hannes Bergmann und Lorenz Kohl trafen für die Gastgeber und brachten sie ins Spiel. Nach dem 11:11 durch Bardh Istrefi mussten sich die Skyliners ihre Punkte an der Freiwurflinie erarbeiteten, während die Akademie schöne Körbe herausspielte. Dabei fügte sich auch NBBL-Debütant Till Heyne gut ein, der zwei Assists beisteuerte. Mit Lorenz Kohls Schlussspurt holte sich das BBA-Team die 21:18-Führung.

Im zweiten Viertel brauchte die Gießener Offensive einige Angriffe, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Die Gäste gingen zwar in Führung, aber durch einen Dreier von Detwan Andrews holte sich das Lockhart-Team bei 24:23 selbige zurück. Kapitän Lennox Burghard und Yuma Janeck ließen Treffer aus der Distanz folgen, sodass ein 30:25 von der Anzeigetafel leuchtete. Nach einem schönen Korb von Phil Kreile in der Zone schlichen sich aber ein paar Flüchtigkeitsfehler ins Gießener Spiel ein. Frankfurt nutzt die humorlos aus und beim 34:35 drohte die Halbzeit verloren zu gehen. Aber Detwan Andrews war aufmerksam und holte die Führung im Fastbreak zurück. Ein weiterer Steal blieb kurz vor Ende des Viertels blieb allerdings ohne Abschluss vor dem Buzzer. Dennoch ging es mit dem 36:35 zum zweiten Mal in dieser Saison mit einer Führung in die Halbzeit.

Angeführt von Alessio Santagati kamen die Gäste wacher aus der Kabine und zogen mit acht Punkte ihres Kapitäns auf 40:43 vor. Doch die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und arbeiteten weiter. Santagati nahm sich kurze Zeit später mit einem Technischen Foul und einer Diskussion mit dem eigenen Trainer aus dem Spiel, was seine Teamkollegen aber kompensieren konnten. Die BBA-Offensive blieb in dieser Phase zu harmlos, sodass die Punkte von Finn Döntgens nicht reichten das 47:51 vor dem Schlussviertel zu verhindern.

Dort war es dann Hannes Bergmann, der Frankfurts Coach zur Verzweiflung brachte. Sechs Punkte in Serie des Forwards zwangen die Gäste bei 54:51 zur Auszeit. Mit Freiwürfen glichen sie aus der Besprechung heraus aus und es entwickelte sich ein Schlagabtausch, in dem die Führung mehrfach wechselte. Als Frankfurt sie gerade durch einen Drive von Alexander Lagerman geholt hatte, war es Bardh Istrefi aus der Distanz, der zum 60:58 einnetzte. Der an beiden Enden des Felds aktive Detwan Andrews tat es ihm kurze Zeit später gleich und erneut sah sich Frankfurt beim 63:58 zur Auszeit gezwungen. Zunächst konnten sich die Gießener dem Druck der Mainstädter erwehren und Detwan Andrews brachte den Vorsprung zweimal auf fünf Punkte zurück. Nach dem 67:62 gelang offensiv zunächst nichts, aber auch Frankfurt holte bis zur Schlussminute nur einen Freiwurf auf. Die Hoffnungen auf einen Sieg wuchsen, aber die Offensive geriet zunehmend ins Stocken. Ein Dreipunktspiel aus einem Offensivrebound nutzte Joscha Zehntgraf zum Anschluss und Dusan Nikolic konnte nach einem Gießener Ballverlust an der Freiwurflinie mit einem Treffer ausgleichen. Ein Offensivfoul von Detwan Andrews, sein fünftes, stoppten den nächsten Gießener Angriff unglücklich. Nachdem Dusan Nikolic 3,1 Sekunden vor dem Ende zum 67:69 traf, hatten die Gastgeber mit der letzten Auszeit noch die Chance zum Ausgleich oder Sieg, der Abschluss von Finn Döntgens am Brett war aber zu bedrängt. Mit hängenden Köpfen ging es für das enttäuschte NBBL-Team nach dem 67:69 in die Kabinen.

Trainer Sherman Lockhart: „Man hat am Ende gemerkt, dass wir die Situation eines engen Spiels am Ende einfach nicht kannten. Es haben ein paar Kleinigkeiten in dieser Phase den Unterschied ausgemacht. Wir sind in den letzten Minuten die Systeme nicht mehr so klar gelaufen und konnten deshalb unsere Führung nicht verteidigen. Insgesamt haben wir in fast allen Statistiken gewonnen, aber 32 Ballverluste waren einfach zu viel. Es war dennoch eine gute Mannschaftsleistung und es ist unglaublich bitter, dass sich die Jungs dafür nicht belohnen konnten.“

ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers: Philipp Kreile (2), Yahel Hadas, David Sann, Yuma Janeck (3), Detwan Andrews (14, 3 Steals), Till Heyne, Erik Lindenstruth, Lorenz Kohl (7), Hannes Bergmann (10, 12 Rebounds), Lennox Burghard (6, 5 Assists), Finn Döntgens (16, 10 Rebounds, 4 Assists), Bardh Istrefi (9, 1 Rebounds)

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