Zu hohe Hypothek
9. Januar 2022
Auch das erste Spiel im neuen Jahr brachte für die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers nicht den gewünschten ersten NBBL-Saisonsieg. Mit 60:68 unterlag die Mannschaft von Sherman Lockhart bei Medipolis SC Jena. Das erste Viertel ging mit 9:21 an die Gastgeber, dem Rückstand lief die BBA-Truppe zu lange hinterher, um mit einem guten Schlussviertel noch eine Chance zu haben.

Die Starting Five präsentierte sich im ersten Spiel 2022 im neuen Gewand. Neben Carl Chromik, Detwan Andrews, Hannes Bergmann und Finn Döntgens zeigte sich die Nummer 23 erstmals in dieser Saison auf einem Gießener Trikot. Bardh Istrefi durfte zwischen den Jahren endlich in seine neue Heimat reisen und stand bei seinem ersten Pflichtspiel für Gießen direkt in der Anfangsformation. Beide Teams starteten mit Ungenauigkeiten ins neue Jahr, aber die ersten vier Punkte gehörten den Gießenern. Doch wartete Jena über drei Minuten auf den ersten Korb, folgten auf den ersten direkt einige weitere. 4:11 lag das Lockhart-Team zurück als der Übungsleiter zur Auszeit bat. Mit zwei eigenen Punkten und einem Ballgewinn kam die BBA gut aus der Besprechung, nachhaltig hielt die Wirkung aber nicht an. Jena setzte sich erstmals zweistellig ab und mit der Schlusssirene durfte Jena noch für drei Freiwürfe zum 9:21 an die Linie. Auch im zweiten Abschnitt machten die Gastgeber weiter und erzielten die ersten sechs Punkte. Topscorer Finn Döntgens setzte sich dann aber am Brett durch und bediente im nächsten Angriff David Sann mit einem Pass von Freiwurflinie zu Freiwurflinie. Der Guard bedankte sich an seinem 17. Geburtstag mit dem 28:13. Doch richtig in Schwung kamen die Lahnstädter nicht. Die Optikstädter verteidigten ihre Führung und so ging es mit 22:39 in die Kabinen.

Bei seiner Rückkehr startete dann Yahel Hadas in die zweite Halbzeit und beide Teams trafen in ihren ersten Angriffen jeweils, doch dann war Jena erneut am Drücker. Allerdings musste dann auch Finn Döntgens vorzeitig in die Kabine, der Center bekam sein zweites technisches Foul, nachdem er wederholt keinen Foulpfiff bekam. Die Thüringer waren bereits auf 50:26 davongezogen, als ein Fastbreak von Tristan Göbel fünf Punkte in Serie beschloss. Die Partie verflachte etwas bis der Forward erneut im Passweg stand und alleine einnetzen konnte. Das Ende des Viertels markierte ein schön herausgespielter Dreier von Carl Chromik zum 58:40. Etwas Hoffnung keimte auf als David Sann frei zum Korb kam und das 60:46 markierte. Doch auf einen Stopp folgte ein diskutiertes Offensivfoul. Erneut ließ die Verteidigung keine Punkte zu, aber nach Ansicht der Schiedsrichter war fing ein Gießener Guard einen Pass aus dem Vorfeld noch nicht ebendort. Das Momentum schien zu versiegen, doch Bardh Istrefi blockte einen Jenaer Wurf und so verkürzte sein Team in der Folge auf 61:50. Detwan Andrews sorgte zwei Minuten vor dem Ende für die magische Grenze von zehn Punkten und das Akademie-Team bekam den Ball direkt zurück nach einem bewegten Block. Kapitän Lennox Burghard bekam in der Folge den freien Dreier, mit dem er den Rückstand wieder einstellig werden ließ. Es reichte aber nicht mehr, um nochmal in direkte Schlagdistanz zu kommen. Die nun gut erarbeiteten Würfe fanden ihr Ziel nicht, sodass Jena am Ende von der Freiwurflinie das 60:68 besiegelte.

ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers: Philipp Kreile (5 Punkte, 1 Dreier, 2 Blocks), Yahel Hadas, David Sann (5), Detwan Andrews (8, 1 Dreier), Carl Chromik (8, 2 Dreier), Vincent Sucke, Tristan Göbel (8, 3 Steals), Lorenz Kohl (2 Steals), Hannes Bergmann (5, 9 Rebounds), Lennox Burghard (5, 1 Dreier), Bardh Istrefi (3, 7 Rebounds, 3 Steals), Finn Döntgens (13, 9 Rebounds)

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