Doppellizenzen sind im Basketball nichts besonderes. Im Fall von Yahel Hadas und Detwan Andrews ist die Doppelrolle allerdings etwas anders gestrickt. Beide werden in der Regionalliga auf Körbejagd gehen und der Basketball-Akademie und ihren Partnervereinen als BFDler unter die Arme greifen.
Aktuell kann Yahel Hadas nicht mit dem Team trainieren, eine Verletzung hindert den Guard am aktiven Teilnehmen. Der Deutsch-Israeli ist seit 2020 in Gießen und spielte in der vergangenen Saison im NBBL-Team. Der 19-Jährige kam im Laufe der Saison allerdings noch nicht ganz auf Touren und erzielte „nur“ 2,78 Punkte pro Spiel. Vor allem der Dreier wollte in den Spielen nicht so fallen, wie es im Training klappte. Dass der gebürtige Freiburger es besser kann, kann er nun in der Regionalliga unter Beweis stellen.
Ein Gießener Eigengewächs ist dagegen Detwan Andrews. Der pünktlich zum ersten Regionalliga-Heimspiel 17 Jahre alt werdende Flügel hat sich von der JBBL inzwischen bei der BBA bis zur Regionalliga entwickelt. Im Vorjahr debütierte er in der NBBL und sorgte im Schnitt für 4,93 Punkte und 2,07 Rebounds. Mit seiner Athletik setzte er dabei einige Akzente. Daneben kam er auch in der Herren-Oberliga zu seinen ersten Einsätzen. Bei den Gießen Pointers II entwickelte er sich zu einem wichtigen defensiven Impulsgeber und vor allem gegen Ende der Saison zu einem gefährlichen Distanzwerfer. Gegen Marburg netzte er sechs Dreier ein und zeigte auch im ersten Testspiel gegen Lich, dass er ein weiches Händchen besitzt.
Doch neben den Einsätzen in der Regionalliga Südwest werden die beiden ihr Können auch weitergeben. Als die beiden neuen Bundesfreiwilligendienst-Leistenden werden sie die Trainer der Akademie unterstützen. Die Einsatzgebiete sind vielfältig von den Schul-AGs, Kindergartenbesuchen, Schulbesuchen bis hin zum alltäglichen Trainingsbetrieb der jüngeren Teams oder die Betreuung von Camps in den Ferien. Neben den Einblicken in den Alltag der Akademie besuchen sie wie alle BFDler und FSJler Seminare, an denen sie allgemeine oder einsatzspezifische Themen behandeln.
Ohne den Einsatz der Freiwilligen wäre der Alltag in der Akademie in der Breite nicht leistbar, da so viele Schulen und Kindergarten regelmäßig Besuch der Basketballer bekommen. Neu ist in diesem Jahr, dass es gleich zwei Freiwillige bei der Akademie gibt. Eine Stelle ist dabei gemeinsam mit den Gießen Pointers und dem TSV Lang-Göns konzipiert.
Regionalliga-Team ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers:
Tristan Göbel, Finn Döntgens, Till Heyne, Christian Mann, Yahel Hadas, Detwan Andrews, Ivi Piljanovic (Headcoach), Tobias Bender (Assistant Coach)
Die ersten Heimspiele:
24. September, 18:30 Uhr gegen BBU 01 Ulm.
08. Oktober, 18:30 Uhr gegen die TSG Reutlingen Ravens
22. Oktober, 15:00 Uhr gegen Bona Baskets Limburg
05. November, 18:30 Uhr gegen die SG Mannheim
20. November, 17:30 Uhr gegen Lich Basketball
Next Step – Elias und Luca im 46ers-Kader
In der kommenden Saison stehen mit Elias Genous und Luca-Noel Nickel zwei Spieler der Basketball-Akademie GIESSEN 46ers im Profi-Kader der GIESSEN 46ers. Die beiden 17-jährigen NBBL-Spieler werden mit einem dreijährigen Fördervertrag ausgestattet,
Stillstand ist Rückschritt
Im Sport ist Stillstand Rückschritt. Wir als Basketball-Akademie GIESSEN 46ers müssen uns weiterentwickeln, um erfolgreich unsere Ziele zu erreichen. Nicht nur als Basketballer in der Halle, sondern genauso auch als Verein und Organisation. Aus diesem Grund haben wir zu Ferienbeginn einen Workshop mit Vertretern von BBA-Spielern, -Trainern, -Eltern und -Vorstand sowie der Geschäftsstelle der Profis durchgeführt, in dem wir den Kern unserer Marke „BBA GIESSEN 46ers“, unsere Werte und Attribute, für die wir stehen wollen, geschärft und in Teilen neu erarbeitet haben.
Vorstand der Basketball Akademie stellt sich neu auf
Der Basketball Akademie Gießen 46ers e.V. hat seinen Vorstand neu aufgestellt und stärkt die sportliche Kompetenz und die personellen Strukturen mit einigen bekannten heimischen Basketball-Gesichtern. Davon erhofft sich die BBA die notwendige Schlagkraft, um die nächsten von allen Nachwuchsstandorten der BBL, ProA und ProB geforderten Professionalisierungsschritte mitgehen zu können.
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