Der Saisonauftakt für die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers in der NBBL ist nicht geglückt. Gegen medipolis SC Jena unterlag das Team von Sherman Lockhart mit 58:72. Mit jeweils 12 Punkten waren Tristan Göbel und Finn Döntgens die besten Scorer.
Carl Chromik, Tristan Göbel, Vincent Sucke, Hannes Bergmann und Finn Döntgens lautete die große Starting Five der Akademie. Schnell gelang Point Guard Carl Chromik dann auch der erste Dreier der Partie, der aber für die einzigen Gießener Punkte in den ersten Minuten sorgen sollte. Im Setplay kamen die Lockhart-Jungs nicht zu guten Abschlüssen und Jena ging mit 3:6 in Führung. Ein engagierter Drive aus dem Spielaufbau brachte Tristan Göbel seine ersten Punkte zum 5:6. Doch eine Initialzündung war dies nicht, Jena spielte schnell und zwang Lockhart bei 5:11 zur Auszeit. Erst als acht Minuten gespielt waren, zog David Sann wieder erfolgreich zu Korb, wo er per Freiwurf punktete. Am Ende blieb es aber beim offensiv mageren 8:17 nach einem Viertel.
Auch das zweite Viertel ging wenig vielversprechend für die Akademie-Jungs weiter. Ballverluste brachten Jena zunächst leichte Punkte und dann folgte noch ein Dreier von Adomas Linartas. Der Litauer ließ sich wenige Augenblicke später jedoch im Spielaufbau zu einem Unsportlichen Foul hinreißen. Yahel Hadas hatte seinen Gegenspieler mit enger Verteidigung so unter Druck gesetzt, dass dieser sich nicht anders zu befreien wusste. Mit einem erfolgreichen Freiwurf und einem anschließenden Tipp-In von Lorenz Kohl begann die Aufholjagd. Chris Herget trug seinen Teil per Steal und Layup bei und Yahel Hadas verkürzte aus der Distanz auf 20:24. Ein Unsportliches Foul konnten die Gäste nur zu einem Punkt Unterbrechung des Gießener Laufs nutzen. Es folgten die Minuten von Finn Döntgens. Carl Chromik fand ihn hoch in der Zone, dann setzte sich der Center im Postup und mit einem Drive durch. Einer von fünf Steals im zweiten Viertel bereitete dann den nächsten Korb des Hühnens vor, der den Akademie-Lauf bei 30:25 beendete. Ein Dreipunktspiel von Tristan Göbel krönte das zweite Viertel, das beim Stand von 35:31 endete.
Wie in Halbzeit eins waren die ersten BBA-Punkte ein Dreier von Carl Chromik. Auch die Verteidigung machte in der Anfangsphase eine gute Arbeit, allerdings punkte Jena zweimal mit Ablauf der Shotclock. So zog Coach Lockhart bei 40:42 nach fünf Minuten die erste Auszeit der Halbzeit. Die Gießener Offensive nutzte das Feld nicht gut aus und so endeten zwei Angriffe in Traffic mit einem Gästeblock. Ein Mitteldistanztreffer und ein Dreier von Tristan Göbel ließen den Score dann allerdings doch bis auf 48:50 zum letzten Viertel hochgehen.
Auch der Beginn ins letzte Viertel startete unkonzentriert, sodass die Thüringer weiter davonzogen. Beim Stand von 50:55 hatten die Nachwuchs-46ers wieder mehrere Hände am Ball, doch er kam in die Kontrolle von SC-Topscorer Bartautas Linartas, der mit dem Buzzer den Dreier traf. Nach vier Punkten in den ersten fünf Minuten versuchte es Lockhart erneut per Auszeit, doch offensiv klappten Details weiterhin nicht. So verlor Finn Döntgens umringt von drei Gegenspielern den Ball oder keiner aus dem Akademie-Team schaffte in 24 Sekunden einen Wurf in Richtung Korb. Vor den Augen von Pete Strobl und Sebastian Schmidt keimte nochmal Hoffnung auf, als Lorenz Kohl mit einem energischen Zug mit hartem Kontakt finishte. Nach dem 52:64 verteidigte die BBA-U19 aufopferungsvoll, doch Max Nwokedi traf einen Dreier mit Hand im Gesicht zur Vorentscheidung. Am Ende leuchtete das 58:72 von der Anzeigetafel.
„Wir haben uns nach dem verhaltenen Start gut ins Spiel gekämpft. Im zweiten Viertel war die Intensität da und man hat gesehen, was die Jungs können“, so der am Ende doch enttäuschter Sherman Lockhart. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann die Intensität nicht mehr gehabt. Wir haben zu träge gespielt und wollten zu viel mit Einzelaktionen erreichen. Das reicht in der A-Division aber einfach nicht. Wir haben aber auch viele Details nicht umsetzen können, die wir im Training angesprochen hatten.“ Daran wird im Laufe der Woche weiter gearbeitet werden, ehe es am Samstag in Ludwigsburg die Chance zur Wiedergutmachung gibt.
ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers: Yahel Hadas (4, 1 Dreier), David Sann (1), Yuma Janeck, Detwan Andrews (3, 1 Dreier), Carl Chromik (8, 2 Dreier), Vincent Sucke, Tristan Göbel (12, 1 Dreier), Lorenz Kohl (6), Hannes Bergmann (4), Christopher Herget (8, 4 Steals), Finn Döntgens (12, 10 Rebounds), Philipp Kreile
Detwan Andrews in Bedrängnis von Jenas Raphael Falkenthal.
Mit gemischten Gefühlen in die vorgezogene Winterpause
Als am Wochenende gespielt wurde, war noch nicht klar, dass es die letzten Spiele für 2021 sein sollten. Die ersatzgeschwächte U18 machte am Samstag den Auftakt und musste in Hanau eine klare Niederlage einstecken. Auch die U12 verlor ihr Spitzenspiel in Weiterstadt nach nicht so guter zweiter Halbzeit. Am Samstag gelang der U10 der überraschend klare Sieg im Stadtduell gegen die Gießen Pointers. Zu einem echten Krimi kam es dann noch in der U16 Oberliga, bei sich der TV Langen knapp durch setzte. Alle HBV-Teams gehen nun bis zum 14. Januar in eine Spielpause.
JBBL holt Kampfsieg in Weinheim
Auch ihr zweites Relegationsspiel gewinnt die JBBL der ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers dank einer guten Defensive. Beim 64:50 gegen die Rhein-Neckar Metropolitans ging es hart zur Sache. Während Christian Mann als Topscorer fungierte, war es aber die starke Defensive um Ben Klingelhöfer, die den Topscorer der Gastgeber aus dem Spiel nahm und erneut nicht mehr als 50 Punkte zuließ.
Verbesserungen reichen gegen starke IBAM nicht
Nach der langen Anreise nach München starteten die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers furios ins Spiel bei der Internationalen Basketball-Akademie. Mit 24:16 gewannen sie das erste Viertel und zeigten die Dinge, die sie im Training der letzten Woche erarbeitet hatten. Doch die Münchner zeigten ab dem zweiten Viertel ihre Klasse und zogen nach einem knappen Halbzeitstand im dritten Viertel davon. Am Ende gab es beim 55:90 die siebte Niederlage der Saison.
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